Tschud's Blog

Meine neue Stadt, meine Gedanken, mein Leben. Es ist mein Blog

Hilfe, es regnet weiß!

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Die alten Briten! Immer wieder sind sie für Überraschungen zu haben. In letzter Zeit wär mir doch fast der Stoff für neue Geschichten ausgegangen, und dann kommt so ein Grönland-Tief und alle drehen durch.

Zur Erklärung: Vor zwei Tagen hat es geschneit. Am Abend hat es angefangen, am nächsten Mittag hat es wieder aufgehört. In Summe macht das 15 cm Schnee. Nicht viel, wird wohl der Großteil der Leserschaft – hauptsächlich Alpenländler – entgegnen.

England denkt anders. Schnee stellt hier eine große Hürde dar. Der Verkehr kommt zum Erliegen, Strom fällt aus, Supermärkte können nicht beliefert werden, Bürger tätigen Panikeinkäufe (oder Einkäufe aus Langeweile, da schneefrei), Schulen und Universitäten bleiben geschlossen, Kinder werden auf Schlitten durch die flachen und verschneiten Straßen gezogen, Gummistiefel werden als Winterschuhe verwendet, damit das Ausrutschen auf den eisglatten Gehsteigen erleichtert wird, Autos driften, etc.

Mittlerweile hat sich die Lage wieder etwas beruhigt. Es wäre trotzdem nett, wenn jemand von euch beim Bundesherr anfragen könnte, ob ein paar Aushilfskräfte zum Schneeräumen zur Verfügung stehen. Danke!

Geschrieben von tschud

7. Januar 2010 um 23:13

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Snake and ladder

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This game seems to be popular in English pubs, why do some people just not like it?

Geschrieben von tschud

16. Dezember 2009 um 08:00

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Same ol’, same ol’

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In English for a change.

Coming home after three months, you realise that most things have stayed the same. Austria is as lovely as always, kissing your boyfriend is still overwhelming, 10 minutes in your appartment and the place is a mess, and the milk carton in the fridge is still there where you left it. (Interesting material for evolutionists, otherwise plainly gross)

Geschrieben von tschud

15. Dezember 2009 um 08:00

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Prof. Tschud, im Namen der Wissenschaft

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Es ist wieder Zeit für eine neue Theorie.

Erst gestern habe ich die Wochen bis zu meiner Rückkehr gezählt. Gleich darauf waren es nur noch Stunden. Und jetzt, jetzt bin ich plätzlich wieder zu Hause. Zumindest für die nächsten zwei Wochen.

Wie kommt es, dass die Zeit wie im Flug vergeht?
Lest, was die Expertin dazu zu sagen hat:

„Die Erde ist bekanntlich keine exakte Kugel, sondern hat eher die Form eines Footballs. An den Polen flacht sie etwas ab. Großbritannien befindet sich weiter nördlich als meine Heimat Österreich, in der ich mich üblicherweise aufhalte. Je nördlicher, desto schneller ist eine Rotation der Erde bzw. Drehung um die Sonne abgeschlossen. Dadurch sind die Tage kürzer. Ergo, die Zeit vergeht schneller. Das ist doch sehr einleuchtend, oder? Wer’s nicht glaubt: Man muss nur die Sonnenaufgangs und -untergangszeiten von beispielsweise Graz und Portsmouth vergleichen. Die Tage in Portsmouth sind kürzer.“
■qed

Geschrieben von tschud

14. Dezember 2009 um 14:51

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1001 Geschichten

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She said, she would be back. And now, now she is back!

Der Zeitmangel. Mein ständiger Begleiter. Er ist schuld, dass ich euch von ca. 1001 Geschichten nicht berichtet habe oder nicht im Detail berichten werde. Dazu kommen gelegentliche, technische Schwierigkeiten. So passiert auf meinem Kurztrip nach London, den ich ursprünglich mit Fotos festhalten wollte. Was ist passiert, fragt ihr euch. Akku nicht aufgeladen, Kamera zu Hause vergessen? Nein, Speicherkarte vergessen. An dieser Stelle müsst ihr einfach meiner schriftlichen Empfehlung vertrauen, euch London einmal persönlich anzusehen.

Ich hab mir London von oben (London Eye), von unten (Tube) und natürlich von der Seite (alles andere) angeschaut. Wer in London behauptet, ihm sei langweilig, dem ist nicht zu helfen. Sogar wenn man kein Geld hat, kann man immer noch in eines der vielen Museen gehen, die meistens keinen Eintritt verlangen. Was Freunden der Kunst zu Gute kommt, kann auch von Vorteile für Flüchtlinge des Wetters sein. Museen sind prinzipiell überdacht, werden beheizt und befinden sich meistens in geschlossenen Gebäuden (also mind. vier Wände).

Verbracht habe ich das Wochenende mit einer Österreicherin und einer Deutschen, die gerade in Liverpool studieren/arbeiten. Treffen sich zwei Österreicherinnen und eine Deutsche in London… Die Welt ist ein Dorf.

Geschrieben von tschud

7. Dezember 2009 um 15:00

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Kitsch

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Weihnachten ist ins Land eingezogen. Bewusst ist mir das zuletzt auf der Uni geworden. Mitten in der Eingangshalle steht ein riesiger Christbaum mit allem Drum und Dran. Also Behang, blinkenden Lichterketten, Spitze mit Stern und natürlich Geschenken darunter. Ein Schildchen mit der Aufschrift „Julia“ ist mir auf den Geschenken leider noch nicht aufgefallen fehlt noch.

Weiters hat mir heute eine Frau auf der Straße frohe Weihnachten gewünscht. Überaus freundlich von ihr. Das muss man den EngländerInnen sowieso lassen.

Geschrieben von tschud

6. Dezember 2009 um 16:00

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Portsmouth ist Springfield

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Wir vor langer Zeit versprochen hier das Foto vom (neuen) Kwiki Mart. Mehr Beweis ist wohl nicht notwendig, um zu zeigen, dass Portsmouth eigentlich Springfield ist. Man muss eigentlich nur vor das P von Portsmouth ein S setzen und den Rest durch ‘ringfield’ ersetzen. Erstaunlich!

Geschrieben von tschud

5. Dezember 2009 um 20:22

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Oberflächlichkeiten

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In diesem Eintrag nehme ich mir die Freiheit, über Oberflächlichkeiten, genauer gesagt Mode, zu berichten.

Die Top 5 Faux Pas der britischen Mode:

5. gestrickte Stiefel, die keinen Halt geben, so dass man mit den Fersen eher auf dem Boden auftritt als auf der Sohle

4. Jogginghosen auch auf der Uni (betrifft Mädls und Burschen)! Können wenigsten mit Bequemheit gerechtferigt werden.

3. Leggings werden wie Hosen getragen. Die Folge: Blicke auf Gegenden, die man von Fremden gar nicht kennen möchte, werden frei gemacht.

2. Leggings in Jeans-Optik (inkl. Denim-Muster und aufgedruckten Nähten), um doch noch den Effekt einer richtigen Hose zu erzeugen

1. Beim binge drinking (also fort gehen) gelten zwei Grundsätze: mini Miniröcke und high High Heels (und dann am nächsten Tag neben mir im Hörsaal sitzen und mir ins Ohr rotzen)

Dieses Verhalten ist nur durch einen Umstand zu erklären:

Schuluniformen haben den natürlichen Reifeprozess des Geschmacks verhindert und haben zur Folge, dass Brit(inn)en sich im Post-Schulalter so eigentümlich kleiden.

Geschrieben von tschud

12. November 2009 um 23:41

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Anleitung zur Benutzung eines Kreisverkehrs

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Kreisverkehre tragen zur Verkehrssicherheit bei.

Dieser Meinung bin ich nicht. Ich mag Ampeln. Bei Rot bleibt man stehen (außer die Radfahrer und Fußgänger). Bei Grün darf man fahren. Bei Orange tut man das, was man zuvor schon gemacht hat. Weiterfahren oder noch warten. Ampeln sind einfach. Sie lassen keinen Platz (oder Farbe) für Unklarheiten.

Bei Kreisverkehren ist das nicht so. Folgende Geschichte erklärt, warum.

Vor ein paar Wochen habe ich mich, sportlich wie immer, mit meinem Fahrrad auf den Weg zur Uni gemacht. Auf dieser Strecke liegen zwei Kreisverkehre. Ich befahre den Ersten und verlasse ihn an der zweiten Ausfahrt. So weit, so gut. Ich befahre den Zweiten, fahre am äußeren Rand entlang und dann passiert es. Fast. An der zweiten Ausfahrt, die ich eindeutig NICHT nehmen wollte, schneidet mich ein LKW von rechts und überfährt mich beinahe. Etwas geschockt und fluchend fuhr ich weiter und dachte mir, das wäre nur passiert, weil vor mir ein anderer Radfahrer den Kreisverkehr verlassen hatte und der LKW-Fahrer vermutete, ich würde das gleiche tun.

Ein paar Tage später erzähle ich Nicolas, meinem Mitbewohner, von diesem Vorfall. Das Erstaunliche: Ihm ist genau das selbe passiert. Nur dass er, im Unterschied zu mir, sehr wohl (leicht) angefahren wurde und stürzte. Sein Unfallautolenker hat ihm daraufhin erklärt, dass es in England für Radfahrer üblich sei, im Inneren des Kreisverkehres zu fahren, solange sie diesen noch nicht verlassen wollen.

„Die spinnen, die Briten.“ (Obelix, ca. 50 v.Chr) Sonst immer von rechts, wollen sie einen hier von der linken Seite überholen. Auf jeden Fall nehme ich mir diese Belehrung jetzt immer zu Herzen und möchte dieses Wissen auch an euch weitergeben. Wir mussten es auf die „harte“ Tour lernen.

Euer Helmi

Geschrieben von tschud

7. November 2009 um 07:00

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Tag 51 – Bonfire Night

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Remember, remember the fifth of November!

So wie die Raketen knallen, haben sie bestimmt nicht vergessen. Am 5. November gedenken die (anglikanischen) Briten des vereitelten Anschlages von Guy Fawkes auf den englischen König im Jahre 1605.

Unter ihnen auch meine Nachbarn, die mich raketenschießend in ihrem Garten an Silvester bei den Sackbauers denken ließen. Soweit sind meine Fensterscheiben noch ganz, dafür werden die Katzenkämpfe heute Nacht wohl eher nicht vor meinem Fenster ausgetragen.

Geschrieben von tschud

5. November 2009 um 23:38

Veröffentlicht in Portsmouth - UK, Weisheiten u.Ä.

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